Hotel Olimpico
Litoranea di Pontecagnano Salerno (Italy)

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Palinuro, Cilento, Campanien, Italie, Palinuro hotel Kampanien, Italien

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                                                                          Palinuro, Cilento Kuste

Palinuro, Campanien 

An der Küste des Cilento waren ab dem fünften Jahrhundert v. Chr. zwei wichtige Zentren griechischer Kulturen ansässig: Poseidonia, das spätere Paestum, und Elea, das heutige Velia. Noch heute sind in Paestum drei gut erhaltene griechische Tempel zu besichtigen; erst 1968 wurde das Grab des "Turmspringers" entdeckt, das mit fünf Fresken ein bedeutendes Zeugnis antiker Kunst ablegt. Velia erlangte Bedeutung durch seine berühmte Philosophie-Schule (Hauptvertreter: Parmenides und Xenon); heute können Überreste dieser Stadt (Amphitheater, Stadttor Porta Rosa etc.) besichtigt werden.

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Aber der Cilento hat noch mehr zu bieten an interessanten und schönen Orten: z.B. das von Hemingway mehrmals besuchte, auf einem Kap gelegene Fischerdorf Acciaroli; das auf einer Anhöhe angesiedelte Castellabate mit verschlungenen Gassen und Dorfpalästen; Marina di Camerota, mit seinem einladend in einer Bucht gelegenen Hafen und besonderen Fischerdorf-Flair, das auch auf den südamerikanischen Einfluss (Aus- und Einwanderungen!) zurückzuführen ist; die Grotta del Busento bei Morigerato; der Ort Palinuro mit seinen über 30 Grotten, der gemäß Vergils Äneis seinen Namen einem Steuermann zu verdanken hat, der bei der Umschiffung des Kaps von Bord fiel und ertrank; das romantisch verwinkelte, an einem Hang gelegene mittelalterliche Pisciotta ...


Im Landesinneren sehenswert sind z.B. die 4.800 m langen Höhlen-Landschaften von Castelcivita mit fantastischen Stalaktiten/Stalagmiten-Formationen; das malerisch am Berghang des "Monte Fulgenti" gelegene Laurito mit schönem Panoramablick; das beeindruckende spätbarocke Kartäuser-Kloster "Certosa di San Lorenzo" in Padula, das größte in Italien; die Grotte von Pertosa, in die man per Boot über einen See gelangt; San Serverinos Burg mit verlassenem mittelalterlichen Dorf; das aus dem Mittelalter stammende Teggiano etc. etc.

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Kulturelle Veranstaltungen und Festivitäten haben im Cilento einen festen Platz, z.B. Theater (bspw. im Amphitheater in Marina di Camerota), Musik-Aufführungen und religiöse Feiern (Feste der Schutzheiligen; an Weihnachten lebende Krippen in San Severino, Agropoli, Torre d'Orsáia ...; Kerzenprozessionen auf dem Meer, z.B. in Palinuro) ...

Cilento - unbekanntes Süditalien

Etwa 100 km südlich von Neapel beginnt eine in Deutschland weitgehend unbekannte Region: der Cilento - seit den 90-er Jahren zweitgrößter italienischer Nationalpark und UNESCO-Weltkulturerbe der Menschheit.

Seine faszinierenden Landschaften sind geprägt durch immergrüne Olivenbäume, 100 km Küste mit feinen Sandstränden, Buchten, Grotten, Steilküsten, kobaltblaues Meer sowie Berge bis 1.900 m Höhe. Italien-Liebhaber finden hier aber auch wichtige Kulturgüter - u.a. griechische Tempel in Paestum -, eine vielfältige regionale Küche sowie diverse Sport- und Wandermöglichkeiten vor.

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PALINURO

Der ehemals kleine Fischerort im Schoß des 'Capo Palinuro' ist zu einem Ort mit einem reichhaltigen Sport- und Freizeitangebot, sowie vielerlei kleiner landestypischer Kunsthandwerksgeschäfte aufgestiegen, die zum Bummeln und Shoppen einladen. Der Ort und das Kap haben ihren Ursprung in der Legende um Palinuro, Steuermann des 'Aeneas', der beim Navigieren um die felsige Küste dem Gesang der Sirenen erlag, von diesen auf die Klippen gelockt wurde und ertrank.
Um das Kap herum grub das Meer eine Vielzahl natürlicher Meeresgrotten, darunter die bekannte 'Blaue Grotte' und schwemmte eine Reihe von einsamen und einmaligen Sandstränden aus, die teilweise nur mit dem Boot vom Meer aus zu erreichen sind. An der südlichen Seite liegt, nur unweit vom Kap entfernt, der Felsen des 'Coniglio' im Wasser, eine Felsformation in der Form eines kauernden Kaninchens. Wenig weiter sieht man den 'Arco Naturale', einen Naturfelsbogen an der Flußmündung des Mingardo. Hoch oben auf dem 200 m hohen Kap wächst die 'Primula palinuri', eine endemische Spezies einer Blume, die heute das Wappen des 'Parco Nazionale del Cilento e Vallo di Diano' ziert.

Der Ort Palinuro, auch das Dorf der tausend Grotten genannt, liegt direkt an der Küste des Cilento, ca. 170 km südlich von Neapel in der Region Kampanien. Besonders bekannt ist der Ort durch sein Kap, das sich gewaltig aus den sandigen Stränden erhebt. Um das Kap herum gibt es eine Vielzahl natürlicher Meeresgrotten, die teilweise nur per Boot oder nur für Taucher erreichbar sind. Besonders bekannt ist die "Grotta azzura" ("Blaue Grotte"). Das fischreiche Meer und die Tiefen des Wassers mit dichter Vegetation sind ein Paradies für Taucher. Feine Sandstrände und das kristallklare Wasser laden zum Baden ein.

Im Süden von Palinuro liegt der Archetiello und der Arco Naturale, zwei von der Kraft des Windes in Stein gehauene Skulpturen. Besonders charakteristisch für Palinuro ist die Macchia, zwischen Myrthe und Ginster findet man hier eine besondere Rarität, die "Primula Palinuri", eine Blume die nur in diesem Gebiet wächst.  

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Im Ort finden Sie eine Vielzahl an Bars, Cafes, Restaurants und Geschäften.

Der Strand Mingardo, etwas außerhalb von Palinuro (Richtung Marina di Camerota) erstreckt sich über einige Kilometer entlang der Küste. Das Mieten von Tretbooten oder Kanus ist von Juni-September an allen Stränden möglich.  Bootstouren entlang der bezaubernden Küste werden am kleinen Fischerhafen von Palinuro angeboten.

Der Ort und das Kap haben ihren Ursprung in der Legende um Palinuro, Steuermann des 'Aeneas', der  sich in das wunderschöne Mädchen Kamaraton verliebte.

Leider wurde aber diese Liebe nicht von dem Mädchen Kamaraton erwidert. Palinuro folgte daher ihrem Bild bis in die Meerestiefe. Die Göttin Venus verwandelte daraufhin das Mädchen in Gestein. Auf diesem Berg steht heute der Ort Camerota.

Kalkfelsküsten gibt es nicht so viele auf dieser Erde, und wo es sie gibt, da darf man sie oft mit dem Adjektiv "spektakulär" beschreiben. Meist sind sie nur mit dem Boot gut erreichbar, vom Land her bricht meist eine senkrechte bis überhängende Wand ab hinab bis zum Meeresspiegel.

Auch bei Palinuro in Kampanien ist das so. Wer dorthin fährt wird sicherlich nicht enttäuscht sein. Hinunter zum Hafen zur örtlichen Kooperative, die die Fahrten in kleinen Booten zu den zahlreichen Grotten organisiert. 12 Euro auf den Tisch (2004) und eineinhalb Stunden Zeit - das ist alles, was man braucht, um sich ein außergewöhnliches Naturerlebnis zu verschaffen. Den Rest erledigen die erfahrenen Steuerleute der Boote.

Am 12. Juni 2004 waren wir, Willi und Doris Adelung, und ich, auch mal dort. Prachtvolles Sonnenwetter hatten wir, so daß wir ruhiges Meer hatten und so eine Befahrung der meist nur kleinen, aber trotzdem recht erlebenswerten Grotten möglich war.

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Die bedeutensten Höhlen sind die Grotta di Cala Fentente mit 370 m Länge und einem Höhenunterschied von 50 m (+ 35m, - 15m) und die Grotta Azzura mit einer bekannten Ganglänge von 350 m. Die Grotta di Cala Fentente hat zwei Wasserzuflüsse, einen nach Schwefel riechenden gleich beim Eingang und einen ständigen Süßwasserzufluß weiter innnen.

Man hat übrigens bei Tauchunternehmungen in den Höhlen ein Stalagmiten heraufgeholt und wissenschaftlich untersucht, der höchst bemerkenswert ist. Er war wohl 2 Meter hoch, denn die Tiefe, aus der er geholt wurde, wird mit - 47 und - 49 m angegeben. Besonders interessant ist daran, daß sich daran recht gut die Veränderungen des Meeresspiegels im Mittelmeer ablesen lassen. 10253 Jahre sei er mindestens alt. In der Zwischenzeit ist also das Meer um fast 50 m angestiegen.

Daß solche Untersuchungen einmal eine große Bedeutung erlangen könnten, das ist ja in dem eindrucksvollen Film "The Day After Tomorrow" eindrucksvoll dargestellt, wo sich ganz plötzlich, aufgrund menschlichen Tuns und den daraus folgenden Klimaveränderungen, eine Riesenwetterkatastrophe passiert. Der Retter und Held der Geschichte: Ein Wissenschaftler, der an Klimamodellen über die vergangenen Jahrtausende gearbeitet hatte.

 


 

 

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