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Hotel
Olimpico
Litoranea
di Pontecagnano Salerno (Italy)
Tel: +39 089 203004 Fax: +39 089 203458
Amalfi Coast, Positano, Sorrento, Naples, Pompeii, Paestum, Capri, Ischia, Salerno, Ravello, Herculaneum, Mt. Vesuvius
Palinuro, Cilento Kuste
Palinuro,
Campanien
An der Küste des Cilento waren ab dem fünften
Jahrhundert v. Chr. zwei wichtige Zentren griechischer Kulturen ansässig:
Poseidonia, das spätere Paestum, und Elea, das heutige Velia. Noch heute
sind in Paestum drei gut erhaltene griechische Tempel zu besichtigen; erst
1968 wurde das Grab des "Turmspringers" entdeckt, das mit fünf
Fresken ein bedeutendes Zeugnis antiker Kunst ablegt. Velia erlangte
Bedeutung durch seine berühmte Philosophie-Schule (Hauptvertreter:
Parmenides und Xenon); heute können Überreste dieser Stadt (Amphitheater,
Stadttor Porta Rosa etc.) besichtigt werden. Im
Landesinneren sehenswert sind z.B. die 4.800 m langen Höhlen-Landschaften
von Castelcivita mit fantastischen Stalaktiten/Stalagmiten-Formationen;
das malerisch am Berghang des "Monte Fulgenti" gelegene Laurito
mit schönem Panoramablick; das beeindruckende spätbarocke Kartäuser-Kloster
"Certosa di San Lorenzo" in Padula, das größte in Italien; die
Grotte von Pertosa, in die man per Boot über einen See gelangt; San
Serverinos Burg mit verlassenem mittelalterlichen Dorf; das aus dem
Mittelalter stammende Teggiano etc. etc.Kulturelle Veranstaltungen und Festivitäten
haben im Cilento einen festen Platz, z.B. Theater (bspw. im Amphitheater
in Marina di Camerota), Musik-Aufführungen und religiöse Feiern (Feste
der Schutzheiligen; an Weihnachten lebende Krippen in San Severino,
Agropoli, Torre d'Orsáia ...; Kerzenprozessionen auf dem Meer, z.B. in
Palinuro) ... Cilento - unbekanntes Süditalien Etwa 100 km südlich von Neapel beginnt eine in Deutschland weitgehend unbekannte Region: der Cilento - seit den 90-er Jahren zweitgrößter italienischer Nationalpark und UNESCO-Weltkulturerbe der Menschheit.Seine faszinierenden Landschaften sind geprägt durch immergrüne Olivenbäume, 100 km Küste mit feinen Sandstränden, Buchten, Grotten, Steilküsten, kobaltblaues Meer sowie Berge bis 1.900 m Höhe. Italien-Liebhaber finden hier aber auch wichtige Kulturgüter - u.a. griechische Tempel in Paestum -, eine vielfältige regionale Küche sowie diverse Sport- und Wandermöglichkeiten vor.
Um das Kap herum grub das Meer eine Vielzahl natürlicher Meeresgrotten, darunter die bekannte 'Blaue Grotte' und schwemmte eine Reihe von einsamen und einmaligen Sandstränden aus, die teilweise nur mit dem Boot vom Meer aus zu erreichen sind. An der südlichen Seite liegt, nur unweit vom Kap entfernt, der Felsen des 'Coniglio' im Wasser, eine Felsformation in der Form eines kauernden Kaninchens. Wenig weiter sieht man den 'Arco Naturale', einen Naturfelsbogen an der Flußmündung des Mingardo. Hoch oben auf dem 200 m hohen Kap wächst die 'Primula palinuri', eine endemische Spezies einer Blume, die heute das Wappen des 'Parco Nazionale del Cilento e Vallo di Diano' ziert.
Im Süden von Palinuro liegt der Archetiello und der Arco Naturale, zwei von der Kraft des Windes in Stein gehauene Skulpturen. Besonders charakteristisch für Palinuro ist die Macchia, zwischen Myrthe und Ginster findet man hier eine besondere Rarität, die "Primula Palinuri", eine Blume die nur in diesem Gebiet wächst.
Leider wurde aber diese Liebe nicht von dem Mädchen Kamaraton erwidert. Palinuro folgte daher ihrem Bild bis in die Meerestiefe. Die Göttin Venus verwandelte daraufhin das Mädchen in Gestein. Auf diesem Berg steht heute der Ort Camerota. Kalkfelsküsten gibt es nicht so viele auf dieser Erde, und wo es sie gibt, da darf man sie oft mit dem Adjektiv "spektakulär" beschreiben. Meist sind sie nur mit dem Boot gut erreichbar, vom Land her bricht meist eine senkrechte bis überhängende Wand ab hinab bis zum Meeresspiegel. Auch bei Palinuro in Kampanien ist das so. Wer dorthin fährt wird sicherlich nicht enttäuscht sein. Hinunter zum Hafen zur örtlichen Kooperative, die die Fahrten in kleinen Booten zu den zahlreichen Grotten organisiert. 12 Euro auf den Tisch (2004) und eineinhalb Stunden Zeit - das ist alles, was man braucht, um sich ein außergewöhnliches Naturerlebnis zu verschaffen. Den Rest erledigen die erfahrenen Steuerleute der Boote. Am 12. Juni 2004 waren wir, Willi und Doris
Adelung, und ich, auch mal dort. Prachtvolles Sonnenwetter hatten wir, so
daß wir ruhiges Meer hatten und so eine Befahrung der meist nur kleinen,
aber trotzdem recht erlebenswerten Grotten möglich war. Die bedeutensten Höhlen sind die Grotta di Cala Fentente mit 370 m Länge und einem Höhenunterschied von 50 m (+ 35m, - 15m) und die Grotta Azzura mit einer bekannten Ganglänge von 350 m. Die Grotta di Cala Fentente hat zwei Wasserzuflüsse, einen nach Schwefel riechenden gleich beim Eingang und einen ständigen Süßwasserzufluß weiter innnen. Man hat übrigens bei Tauchunternehmungen in den Höhlen ein Stalagmiten heraufgeholt und wissenschaftlich untersucht, der höchst bemerkenswert ist. Er war wohl 2 Meter hoch, denn die Tiefe, aus der er geholt wurde, wird mit - 47 und - 49 m angegeben. Besonders interessant ist daran, daß sich daran recht gut die Veränderungen des Meeresspiegels im Mittelmeer ablesen lassen. 10253 Jahre sei er mindestens alt. In der Zwischenzeit ist also das Meer um fast 50 m angestiegen. Daß solche Untersuchungen einmal eine große Bedeutung erlangen könnten, das ist ja in dem eindrucksvollen Film "The Day After Tomorrow" eindrucksvoll dargestellt, wo sich ganz plötzlich, aufgrund menschlichen Tuns und den daraus folgenden Klimaveränderungen, eine Riesenwetterkatastrophe passiert. Der Retter und Held der Geschichte: Ein Wissenschaftler, der an Klimamodellen über die vergangenen Jahrtausende gearbeitet hatte.
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